Das Platonische Jahr der Erde

Neben Eigenrotation und Sonnenumlauf zeigt die Erde eine dritte Bewegung: die Präzession ihrer Achse. In rund 26.000 Jahren beschreibt die gedachte Achsenverlängerung einen vollständigen Kreis am Fixsternhimmel – das sogenannte „Platonische Jahr“.
Weitere Hintergründe:
→ Der Erdachsenkreisel (aus „Die Welt der Schwingungen“)
Originaltext von Hans Cousto
Aus „Die Töne der Kosmischen Oktave“
Der Ton des Platonischen Jahres
| Dauer: | 25.920 Jahre |
| Ton: | 172,06 Hz / F → Hörprobe |
| Tempo: | 80,6 bpm |
| Farbe: | rotviolett |
| Chakra: | Sahasrara - Scheitelchakra |
| Effekt: |
Fördert das Heitere und Klare im Geiste, fördert die kosmische Einheit auf höchster Ebene und wirkt geistig verklärend. |
→ PDF mit ausführlichen Stimmdaten
Dieser Ton ist die 48. Oktave der Erdachsenpräzession, einer Kreiselbewegung der Erdachse. Durch diese ist die Wanderung des Frühlingspunktes bedingt, der den Lauf der großen Zeitalter anzeigt. Da der Frühlingspunkt derzeit in das Sternbild Wassermann wandert, sagt man, das "Wassermannzeitalter" beginnt (Musical Hair). Der Ton ist ein F mit 172,06 Hz und die entsprechende Farbe ist ein Rotviolett mit der Wellenlänge von ca. 400 Nanometer.
Das F ist der Ton des Geistes. Der Ton F war im alten China der Grundton der Musik. Die Art und Weise, in der die Chinesen den Geist hervorhoben, steht sicherlich im direkten Zusammenhang mir der Wahl ihres Kammertones F, dem sie immer eine große Bedeutung beigemessen haben. In keinem anderen Land war die Musik so bedeutend für das Geistesleben wie im alten China.
Eine kurze Passage aus dem Buch der Sitten des Li Gi mag dies hier, an dieser Stelle, veranschaulichen:
"So muss man die Laute untersuchen,
um die Töne zu verstehen;
man muss die Töne untersuchen,
um die Musik zu verstehen;
man muss die Musik untersuchen,
um die Gebote zu verstehen.
So wird der Weg zur Ordnung vollkommen ...
Wer die Musik versteht,
erreicht dadurch die Geheimnisse der Sitte.
Wer die Musik und die Sitte beide erlebt hat,
besitzt Leben.
Leben zeigt sich im Erleben."
Der Ton F gehört zum Scheitelchakra, dem Sahasrar-Chakra. Dieses Chakra ist der höchste Punkt oder das obere Ende der Kundalini (indischer Kraft- Energiekanal).
Nach der hinduistischen und tibetischen Überlieferung ist dies der Punkt der kosmischen Einheit mit Gott, das Zentrum der göttlichen Eingebung und der supramentalen Intuition. Hält man eine Stimmgabel mit 172,06 Hz auf diesen Punkt (etwa, wo die Fontanellen auf der Schädeldecke zusammenlaufen), dann wird dieser in seiner ureigensten Art aktiviert. Dieser Punkt gehört auch zu Du-Mai-Meridian.
Eine Meditationsmusik, die auf diesen Ton gestimmt ist, kann sehr förderlich sein auf dem spirituellen Pfad und führt einen weg von den körperlichen und seelischen Regionen in die Sphären des Geistes.
Die entsprechende Farbe ist Violett (ein rötliches Violett). Es ist bezeichnend, dass diese Farbe bei vielen kultischen Zeremonien verwendet wird - denn auch hier soll das Heitere und Klare im Geiste gefördert werden. Darum ergänzen sich diese Farbe und dieser Ton bestens, wenn man Rituale zum Öffnen des obersten Chakras und zur vollkommenen Vergeistigung veranstalten will. Der Ton des platonischen Jahres ist das Tor zum geistigen Himmel und das Bindeglied zum Tao in seiner allerreinsten Form.
Von Hans Cousto lizenziert unter CC BY-NC-ND 4.0
Anwendung mit Instrumenten
Der Oktavton kann mit speziell gestimmten Instrumenten hörbar gemacht und angewendet werden.
Gestimmt auf den Oktavton des Platonischen Jahr:
→ Stimmgabel S
→ Stimmgabel Splus
→ Stimmgabel L
→ Stimmgabel Lplus
→ Klangstab
→ Klangschale